Ein interner KI-Assistent besteht nicht nur aus einem Chatfenster. Er verbindet ein Sprachmodell mit freigegebenem Wissen, Rollen, Quellenanzeige und klaren Grenzen. Erst diese Architektur macht interne Antworten nachvollziehbar und praktisch nutzbar.
Die wichtigsten Bausteine der Architektur
Benutzeroberfläche
Identität und Rollen
Orchestrierung
Wissenssuche
Sprachmodell
Kontrolle und Monitoring
So beantwortet der Assistent eine interne Frage
Identität prüfen
Das System erkennt die angemeldete Person und ihre Rolle.
Frage klassifizieren
Regeln bestimmen Thema, Risiko und erlaubte Datenquellen.
Passende Inhalte suchen
Die Wissenssuche liefert relevante, freigegebene Textabschnitte.
Kontext begrenzen
Der Workflow übergibt nur notwendige Inhalte an das Sprachmodell.
Antwort mit Quellen erzeugen
Das Modell formuliert eine verständliche Antwort und nennt die verwendeten Dokumente.
Risikoabhängig reagieren
Bei Unsicherheit, sensiblen Themen oder Aktionen fordert der Assistent eine Prüfung.
Feedback erfassen
Nutzer melden unklare Antworten und helfen bei der Verbesserung der Quellen.
RAG macht Antworten relevanter, aber nicht automatisch richtig
Auch mit passenden Quellen kann ein Sprachmodell Inhalte falsch verbinden oder zu sicher formulieren. Zeigt deshalb Referenzen an, begrenzt den Antwortbereich und definiert klare Eskalationen für wichtige Entscheidungen.
Geeignete Anwendungsfälle
Richtlinien finden
IT- und Supportwissen
Onboarding unterstützen
Dokumente zusammenfassen
Entwürfe vorbereiten
Prozessfragen beantworten
Wann der Assistent stoppen muss
Fehlende Quelle
Unzureichende Rechte
Sensible Entscheidung
Systemaktion
Widersprüchliche Dokumente
Wissen und Berechtigungen richtig pflegen
Benennt Eigentümer für Dokumente, Gültigkeit und Freigaben. Entfernt alte Versionen aus der aktiven Suche oder kennzeichnet sie klar. Prüft außerdem, ob die Wissenssuche dieselben Rollenregeln wie das Quellsystem respektiert.
Kennzahlen für den Betrieb
Quellenabdeckung
Nutzerfeedback
Eskalationsquote
Korrekturaufwand
Kosten und Laufzeit
Sicherheitsereignisse
Fazit: Ein interner KI-Assistent braucht kontrollierte Grenzen
Ein interner KI-Assistent schafft schnellen Zugang zu Unternehmenswissen. Rollen, gepflegte Quellen, nachvollziehbare Antworten und risikobasierte Freigaben sichern den Nutzen. Die Architektur muss Unsicherheit und Grenzen genauso gut behandeln wie erfolgreiche Antworten.
FAQ – Häufige Fragen
Was bedeutet RAG?
RAG sucht vor der Antwort passende Inhalte in freigegebenen Quellen und stellt sie dem Sprachmodell als Kontext bereit.
Braucht ein interner Assistent eine Vektordatenbank?
Nicht zwingend. Die passende Suchtechnik hängt von Datenmenge, Struktur und Anwendungsfall ab.
Kann der Assistent direkt Systeme verändern?
Nur mit klar begrenzten Rechten, technischer Validierung und einer passenden Freigabelogik.
Wie verhindert man den Zugriff auf vertrauliche Inhalte?
Übernehmt Rollen und Berechtigungen aus den Quellsystemen und prüft sie vor jeder Suche.
Welche internen Fragen kosten täglich Zeit?
Wir prüfen Wissensquellen, Rollen und Anwendungsfälle und entwerfen eine sichere Architektur für euren internen KI-Assistenten.
Weiterführend: Skalierbare KI-Anwendungen im B2B

