Wer soll das Automatisierungsprojekt eigentlich machen?
Die wichtigste Frage wird in Automatisierungsprojekten fast immer zu spät gestellt. Bevor ihr über Tools, Workflows oder KI redet, solltet ihr klären, welche Menschen den Prozess wirklich verstehen.
Denn die Technologie ist selten das eigentliche Problem. Die falschen Leute am Tisch — das ist das Problem.
Wir haben Projekte gesehen, die technisch perfekt waren und trotzdem gescheitert sind, weil die falschen Mitarbeiter involviert waren.
Erfolgreiche Prozessautomatisierung beginnt nicht mit Software, sondern mit den richtigen Menschen.
Worauf ihr bei eurem Projektteam achten solltet
Was ihr vermeiden solltet
Nicht erzwingen: Leute, die „müssen“ statt „wollen“. Erzwungene Beteiligung produziert Widerstand.
Nicht isolieren: Nur IT, ohne Fachabteilung. Dann baut ihr am Bedarf vorbei.
Nicht zu weit oben aufhängen: Nur Management, ohne Operative. Dann kennt niemand die echten Probleme.
Nicht zu groß machen: Zu viele Leute. Zwei bis vier Personen pro Prozess reichen völlig.
Das ideale Kernteam
Ein erfolgreiches Automatisierungsprojekt braucht keine große Arbeitsgruppe. In den meisten Fällen reichen vier klar definierte Rollen:
Der Genervte
Kennt den Prozess in- und auswendig.
Der Macher
Treibt Dinge voran und bleibt dran.
Der Übersetzer
Vermittelt zwischen Fachbereich und Technik.
Der Sponsor
Gibt Rückendeckung aus der Führung.
Die beste Automatisierung scheitert ohne die richtigen Menschen
Wir starten kein Projekt ohne dieses Gespräch. Denn die beste Automatisierung bringt nichts, wenn sie von den falschen Leuten gebaut und von niemandem genutzt wird.


